Fahrt an den Niederrhein und Holland
18./19.11.1986
Am 18./19.11.1986 unternahm die Landesgruppe, wie in jedem Jahr um diese Zeit, eine Fahrt in das benachbarte Ausland.
Am 18.11.86 ging es zunächst nach Issum, zur Brauerei Diebels.
Trotz der "Vorschußlorbeeren" durch zahlreiche Veröffentlichungen in der Fachpresse während der letzten Jahre, mußte man von dem vorbildlich geführten Betrieb beeindruckt sein.
Der mit 1,4 Mio hl/Jahr und 460 Mitarbeitern größten Altbierbrauerei in privater Hand ist es vortrefflich gelungen, mit den Problemen einer Ansiedlung im bewohnten Ortszentrum fertigzuwerden.
Ein Betriebsrundgang offenbarte überall eine wartungsfreundliche Zugängigkeit
zu den sauberen, modernen Anlagen, die in den nächsten Jahren wesentlich erweitert
werden sollen.
Zum Abschluß nahm man auf Einladung der Brauerei am Stammtisch der Kollegen vom Niederrhein teil und konnte die gewonnenen positiven Eindrücke sowie das Wiedersehen mit "Kollegen von damals" mit reichlich Diebels-Alt begießen.
Nach einem Hotelaufenthalt in Wesel ging es am 19.11.1986 zur Heineken-Brauerei nach Zoeterwoude/Holland.
Der Begrüßung folgten interessante Vorträge und Filmvorführungen. Sie zeigten u.a. die hervorragende Organisation dieser modernen Großbrauerei und gaben einen Vorgeschmack auf das zu erwartende ganztägige Programm.
Es wurden u.a. vorgestellt:
Nach vorzüglicher Bewirtung zur Mittagspause erfolgte die Betriebsbesichtigung, zeitweise mit einem englischen Doppeldecker-Bus, von dem aus das parkähnlich gestaltete Betriebsgelände gut zu übersehen war.
Die in Grünanlagen eingebetteten Gebäude- und Anlagenkomplexe werden durch wetterfeste Fußgängerbrücken verbunden, die gleichzeitig als Energieversorgungs-Trassen verwendet werden.
Die bis ins Detail durchdachte Technik und Organisation innerhalb der gezeigten Betriebsabteilungen waren immer wieder Diskussionsgrundlage.
Zum Abschluß fand man sich wieder im Empfangsgebäude ein, wo der 1. Vorsitzende, Kollege Lahann, bei einem Scheidebecher mit einigen Dankesworten zum Ausdruck brachte, daß die Exkursionsteilnehmer nicht nur von dem reichhaltigen Programm beeindruckt waren, sondern insbesondere auch von der überaus kollegialen Betreuung durch zahlreiche Führungskräfte des Unternehmens, die von 11-17 Uhr unermüdlich und offen auf alle Fragen eingingen.
König