Fahrt ins Sauerland

12./13.09.1987

 

Am 12-/13.9.1987 unternahmen die Mitglieder der Landesgruppe mit ihren Damen eine Zweitagesfahrt in das Sauerland.
Die erste Station am 12.9.87 war die Dechenhöhle bei Iserlohn, die Ende des 19. Jahrhunderts durch Zufall bei Bauarbeiten an der Eisenbahnstrecke Iserlohn - Hagen entdeckt wurde.
Bereits während der Busfahrt gab es durch den 1. Vorsitzenden, Kollegen Lahann, ausführliche Informationen über die geschichtliche und geologische Entwicklung dieser Landschaft, so daß man gut vorbereitet die sehenswerte Tropfsteinhöhle besichtigen konnte.
Nach einem Besuch der über 7 Jahrhunderte alten Burg Hohenlimburg und nach einer Kaffeepause ging es zum Hotel nach Hagen mit einem reichhaltigen Abend­programm für durstige und tanzfreudige Brauer.
Für den 2. Tag, am 13.9.1987, stand der Besuch des Westfälischen Freilichtmuseums Technischer Kulturdenkmäler auf dem Programm.
In einem der schönsten Wiesentäler des vorderen Sauerlandes wurden seit 1963 mehr als 70 Fabriken und Werkstätten mit möglichst authentischen Arbeitsplätzen und ihrer ursprünglichen Ausstattung errichtet.
Waldschmieden aus der Zeit Karls des Großen, Schmelzhütten der frühen Eisenzeit sowie funktionstüchtige Arbeitsstätten der Jahre 1648 - 1848 dokumentieren die Entwicklung des selbständigen Handwerks über 1.000 Jahre.
Bei gutem Wetter führte der Weg über Schmieden, Hammerwerke, Papiermühlen, Seilerei, Schnapsbrennerei, Senf- und Essigfabrik, Brauerei und Bäckerei schließlich zur wohlverdienten Mittagspause.
Gegen 16.00 Uhr mußte man nach diesem eindrucksvollen (viel zu kurzen) Rück­blick in die technische Vergangenheit das Mäckinger Bachtal wieder in Richtung Bremen und Jever verlassen.

König